Gottesdienstcoach-Ausbildung

Das Coaching von Menschen, die Gottesdienste leiten, setzt an grundlegenden inneren und äußeren Haltungen an. Im Fokus steht das eigene innere Bild dessen, was im Gottesdienst geschieht und welche Rolle die leitende Person darin übernimmt. Ebenso entscheidend ist, wie sich dieses Verständnis im Vollzug zeigt: in Körperhaltung und Körperspannung, im Sprechen und in der Stimme, im Stehen und Bewegen, in der Präsenz im Raum, im Blick und in der Übersicht.

Ziel der Weiterbildung ist es, Multiplikator*innen zu einer bewussten Gestaltung liturgischer Szenen anzuleiten und dabei komplexe Abläufe in ruhige, konzentrierte Handlungsschritte aufzulösen. Dafür braucht es eine geschärfte Wahrnehmung des Gegenübers und die Fähigkeit, hilfreiches und präzises Feedback zu geben.

Leitend ist das Konzept der Liturgischen Präsenz nach Thomas Kabel. Der Ansatz versteht liturgisches Lernen als Verbindung von Beobachtung und reflektiertem Tun. Die Leitidee lautet: liturgische Kompetenz entsteht durch szenisches Erproben, bewusste Wahrnehmung und systematisches Feedback.

Die zukünftigen Coaches übernehmen in der Regel die Aufgabe, ehrenamtlich Mitarbeitende in ihrer gottesdienstlichen Praxis zu begleiten und zu unterstützen. Dies geschieht vor allem in Einzelarbeit im Rahmen der Lektor*innen- oder Prädikant*innenausbildung vor Ort, aber auch mit Kleingruppen bei Studientagen oder Fortbildungen von Gottesdienst-Teams.

Im Rahmen der Weiterbildung wird ein eigenes Coaching durchgeführt, dokumentiert und in zwei abschließenden Kurstagen im Jahr 2028 präsentiert.

Zielgruppe

Musiker*innen, Pfarrer*innen, Pfarrer*innen im Ruhestand, Pfarrer*innen in den ersten Amtsjahren (FEA)

Kosten

300 € pro Modul

Termine
  • 5. bis 9. April 2027
  • 28. Juni bis 2. Juli 2027
Ort

Wasserburg Rindern, Kleve

Die Anmeldung ist ab dem 1. Oktober 2026 möglich.

 

Weitere Infos und Anmeldung